Straßenkunst in Meran: Neue Verordnung schafft Gebühren ab

EArrais-DraghiWir haben es geschafft. Seit einigen Jahren haben wir mit der Stadtgemeinde Meran an einer neuen Verordnung zur Förderung der Straßenkunst gearbeitet. In seiner jüngsten Sitzung hat der Meraner Stadtrat die neue Verordnung zur Aufwertung und Regelung der Straßenkunst im Gemeindegebiet verabschiedet. Dies kündigten Bürgermeister Paul Rösch und Vizebürgermeister Andrea Rossi bei der heutigen Pressekonferenz an. „Der große Erfolg von Asfaltart zeigt eindeutig, was der richtige Weg ist: Die Stadt muss geöffnet und belebt werden“, sagte Rösch.

Egal ob als Clown, Portraitmaler, Sänger, Jongleur, lebende Statue oder Feuerspeier: Wer ab 1. Dezember 2016 in der Kurstadt als Straßenkünstler auf einer öffentlichen Fläche auftreten möchte, der wird es leichter haben: weniger Papierkram, weniger Einschränkungen, und vor allem keine Stempelmarken mehr. Es wird ein einfache Mitteilung an die Stadtpolizei reichen. „Nicht nur das Zentrum, sondern auch die Stadtviertel sollen von dieser Maßnahmen profitieren“, sagte Vizebürgermeister Rossi und erläuterte die weiteren Details des Dokuments, das nun dem Meraner Gemeinderat bis Ende Oktober zur Genehmigung vorgelegt werden muss:

– Jede/r KünstlerIn muss der Stadtpolizei mindenstens drei Tage vor dem geplanten Auftritt schriftlich mitteilen, wann und wo die Darbietung stattfinden wird.

– Am selben Ort wird man nicht öfters als vier Mal im Monat auftreten können;

– Für die Performance stehen jedem/r zwei Quadratmeter und eineinhalb Stunden Zeit zur Verfügung.

– Freigegeben sind für die Shows der Kornplatz, der Sandplatz, die Treppen zur Passerpromenade, die Wandelhalle, die Straßen des Steinachviertels, die Galileistraße auf der Höhe der Landesfürstlichen Burg, der obere Pfarrplatz, die Kreuzung Laubengasse/Sparkassenstraße, die Kreuzung Sparkassenstraße-Freiheitsstraße, der Park der Landesfürstlichen Burg, der Brunnenplatz, die Ariston-Passage, der Vittorio-Veneto-Platz in Sinich, die Ecke Huber-/Meinhardstraße, der Platz vor dem Tennisclub und jener vor der Untermaiser Kirche sowie der Spielplatz im Stadtviertel St. Vigil.